Es eignet sich eigentlich jede Apfelsorte für den typischen Südtiroler Apfelstrudel – leicht säuerliche Sorten (Topaz, Bonita, Braeburn) sorgen für mehr Säure im Strudel, süße Sorten machen den Strudel noch süßer (Golden Delicious, Fuji, Gala).
Jeder süße Apfel ist geeignet, wie zum Beispiel der Fuji oder der Golden Delicious, aber auch Gala. Einige Ernährungsexperten empfehlen Granny, da er weniger Zucker enthält, als andere Sorten.
Aus folgenden 3 Sorten: Braeburn, Fuji und Pinova.
Die Farbe der Äpfel hängt von der jeweiligen Sorte ab, das heißt die Sorte Granny ist beispielsweise immer grün, der Golden Delicious immer gelb mit leichten roten Backen. Außerdem spielt Südtirols außergewöhnliche Klima mit den sonnigen Tagen und den kühlen Nächten eine große Rolle in der Farbgebung der Äpfel.
Äpfel werden bei der so genannten Pflückreife geerntet. Das ist der optimale Reifegrad, um nach Lagerung, Transport und Kauf, beim Konsumenten die optimale Reife zu erlangen. Allerdings produzieren Äpfel nach dem Pflücken Ethylen, das sie auch zu Hause weiterreifen lässt.
Es ist möglich, Bio-Äpfel angrenzend zu einer konventionellen Apfelwiese anzubauen. Regelmäßige Rückstandsanalysen machen dies möglich. Vor der Ernte werden die Bio-Äpfel, die an den Randreihen hängen, auf Rückstände untersucht. Sollten diese positiv auf Mittel getestet werden, die im Bio-Anbau nicht erlaubt sind, werden diese Äpfel als konventionelle verkauft.
Jeder einzelne verkaufte Apfel stammt von einem der 300 Bio-Bauern, aus denen sich Biosüdtirol zusammensetzt.
Ein Hagelnetz hat sicherlich die Hauptaufgabe, die Äpfel vor Hagel zu schützen, welcher den Apfel beschädigt. Allerdings schützt er ihn auch vor zu viel Sonne, welche unschöne Spuren hinterlassen kann. Zudem schützt das Netz auch vor schädlichen Insekten.
Der Bio-Anbau verzichtet nicht komplett auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Allerdings werden ausschließlich naturidente Stoffe eingesetzt, die in reiner Form auch in der Natur vorkommen.
Äpfel werden zu Hand von Apfelbäumen gepflückt. Meistens kümmert sich direkt der Bauer selbst darum, unterstützt von seiner Familie und Erntehelfern. Die Erntezeit läuft von Ende Juli bis Ende November – je nach Sorte.
Mit einer besonderen Lagertechnik können Äpfel, die im Herbst geerntet werden, bis Juli gelagert werden. Diese Lagermethode ist seit Jahrzehnten bewährt und ermöglicht lange Lagerzeiten. Mit einer speziellen Anlage wird der natürliche Stickstoffgehalt der Luft erhöht und den Räumen dadurch Sauerstoff entzogen. Je weiter der Sauerstoffgehalt sinkt, desto stärker bremst das den Stoffwechsel der Früchte. Der Apfel atmet dadurch langsamer und somit verlangsamt sich auch der Reifeprozess im Apfel. So können wir die Äpfel relativ lange lagern.
Daraus wird zum Beispiel Babynahrung hergestellt, Apfel-Püree, Apfelringe, Schoko-Apfelwürfel, Apfelsaft und sogar Apfelpapier.
Am besten lagert man die Äpfel zu Hause im Keller mit konstanter Temperatur. Alternativ kann er auch im Kühlschrank aufbewahrt werden, allerdings sollte man ihn ein paar Stunden vor dem Genuss aus dem Kühlschrank nehmen, damit er in Zimmertemperatur verzehrt werden kann.
Nein, ganz im Gegenteil. Der Apfel kann gerne mit Schale verzehrt werden – dort stecken nämlich die meisten Vitamine des Apfels. Er sollte aber vorher gewaschen werden.
Eins vorweg: Ein Apfel sollte am besten mit Schale verzehrt werden, da sich dort die meisten Vitamine befinden. Also vorher waschen, mittig in zwei Hälften schneiden, dann den halben Apfel nochmal teilen und zu guter Letzt die einzelnen Viertel nochmal teilen. Jetzt noch die einzelnen Teile des Gehäuses aus den Achteln rausschneiden und die einzelnen Apfelstücke sind bereit für den Verzehr.
Der Preisvergleich zwischen konventionellen und Bio-Äpfeln ist stark sortenabhängig. Es gibt Sorten, da besteht nur ein minimaler Preisunterschied, andere zeigen Mehrkosten von 50%. Erklärbar ist dies durch den Mehraufwand der Bauern und den höheren (und teureren) Standards bei der Herstellung. Auch die Erträge pro Hektar sind bis zu 30% niedriger als im konventionellen Anbau. Dazu kommt, dass im Bio-Anbau ein höherer Teil an Verarbeitungsware entsteht – keine perfekte Tafelware, sondern leicht beschädigte Äpfel, aus denen z.B. Apfelsaft gemacht wird. Für Verarbeitungsware bekommt der Bauer weit weniger ausbezahlt.
Bio-Äpfel sind generell etwas kleiner als Konventionelle. Grund dafür ist einerseits, dass vor allem bei der Blütenausdünnung, welche für eine gewisse Apfelgröße und -qualität notwendig ist, begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, im Vergleich zum konventionellen Anbau. Das macht das Ausdünnen schwieriger und es werden tendenziell mehr Äpfel am Baum gelassen, was eine kleinere Apfelgröße zur Folge hat. Zudem stehen im Bio-Anbau keine synthetischen Dünger zur Verfügung, um die Früchte künstlich wachsen zu lassen. Was physiologische Schäden am Apfel selbst anbelangt, verhält es sich ähnlich. Durch die begrenzten zur Verfügung stehenden Mittel ist der Apfel etwas anfälliger, was kleine Schäden an der Schale zur Folge haben kann.
Januar
Der Baumschnitt.
Winterwunderland. Schnee bedeckt die Fahrgassen in den Apfelwiesen. Die Luft ist frisch. Die Sonne tief. Das Quecksilber noch tiefer. Ein leises Surren bricht die Stille. Die Hebebühne bahnt sich ihren Weg zwischen den Baumreihen. Konzentriert und gekonnt führen wir Bio-Bauern die Baumschere um die kahlen Äste. Klack. Klack. Klack.
So bereiten wir unsere Apfelbäume während der Vegetationsruhe auf die nächste Ernte vor. Die Idee: den Baum so in Form zu bringen, dass die Äpfel später ausreichend Saft und Licht bekommen. Der genaue Schnitt hängt von der Apfelsorte ab. Und natürlich auch von der Philosophie des Bauern.
Winterwunderland. Schnee bedeckt die Fahrgassen in den Apfelwiesen. Die Luft ist frisch. Die Sonne tief. Das Quecksilber noch tiefer. Ein leises Surren bricht die Stille. Die Hebebühne bahnt sich ihren Weg zwischen den Baumreihen. Konzentriert und gekonnt führen wir Bio-Bauern die Baumschere um die kahlen Äste. Klack. Klack. Klack.
So bereiten wir unsere Apfelbäume während der Vegetationsruhe auf die nächste Ernte vor. Die Idee: den Baum so in Form zu bringen, dass die Äpfel später ausreichend Saft und Licht bekommen. Der genaue Schnitt hängt von der Apfelsorte ab. Und natürlich auch von der Philosophie des Bauern.
Februar
Der Neustart.
Wir schneiden die Bäume, die wir noch nicht in ideale Form gebracht haben. Und wir bringen auch uns in Form, mit regem Austausch in der Gruppe, mit Fort- und Weiterbildung: Wir besuchen Vorträge und Seminare zu allen Themen, von der Arbeitssicherheit über die Hygiene bis hin zum Anbau.
Und es wird es Zeit, ein paar Apfelwiesen neu anzulegen. Jene, die wir im Spätherbst gerodet haben. Keine leichte Aufgabe: Drähte zwischen Säulen spannen, Beregnungsschläuche einziehen, Querverspannungen anbringen. Und bei Bedarf noch ein Hagelnetz montieren. Ende des Monats zeigt die Sonne wieder ihre Kraft, tagsüber steigen die Temperaturen leicht an. Licht und Wärme bringen neuen Elan in die Wiesen, die ersten Knospen schwellen an. Der Frühling schleicht sich ein, ganz heimlich, still und leise.
Wir schneiden die Bäume, die wir noch nicht in ideale Form gebracht haben. Und wir bringen auch uns in Form, mit regem Austausch in der Gruppe, mit Fort- und Weiterbildung: Wir besuchen Vorträge und Seminare zu allen Themen, von der Arbeitssicherheit über die Hygiene bis hin zum Anbau.
Und es wird es Zeit, ein paar Apfelwiesen neu anzulegen. Jene, die wir im Spätherbst gerodet haben. Keine leichte Aufgabe: Drähte zwischen Säulen spannen, Beregnungsschläuche einziehen, Querverspannungen anbringen. Und bei Bedarf noch ein Hagelnetz montieren. Ende des Monats zeigt die Sonne wieder ihre Kraft, tagsüber steigen die Temperaturen leicht an. Licht und Wärme bringen neuen Elan in die Wiesen, die ersten Knospen schwellen an. Der Frühling schleicht sich ein, ganz heimlich, still und leise.
März
Der Aufbruch.
Hallo Frühling. Die Natur holt kräftig Schwung, die Knospen der Apfelbäume brechen auf. Erst bilden sich grüne Spitzen, aus denen sich schließlich sogenannte Mausohren entfalten. Ein wunderschönes Schauspiel – nicht nur für das staunende Auge des Bio-Bauern. Und wenn Väterchen Frost nachts manchmal durch die Wiesen geistert, hüllen wir die zarten Knospen in einen schützenden Umhang: Das Wasser der Frostberegnung gefriert bei Minusgraden. Es wärmt Knospen und Blüten, weil es beim Gefrieren Wärme freisetzt. Ja, so macht es die Natur.
Hallo Frühling. Die Natur holt kräftig Schwung, die Knospen der Apfelbäume brechen auf. Erst bilden sich grüne Spitzen, aus denen sich schließlich sogenannte Mausohren entfalten. Ein wunderschönes Schauspiel – nicht nur für das staunende Auge des Bio-Bauern. Und wenn Väterchen Frost nachts manchmal durch die Wiesen geistert, hüllen wir die zarten Knospen in einen schützenden Umhang: Das Wasser der Frostberegnung gefriert bei Minusgraden. Es wärmt Knospen und Blüten, weil es beim Gefrieren Wärme freisetzt. Ja, so macht es die Natur.
April
Die Blüte.
Von Blühbeginn bis Vollblüte. Eine Vielzahl an Blüten, hunderte, tausende, an jedem Apfelbaum. Wunderschön. Die schlechte Nachricht: Bleiben alle am Baum, kommt es zu einem Überbehang. Dann würden die Äpfel schlecht ausreifen und nicht die gewünschte Größe und Geschmacksausprägung entwickeln. Daher dünnen wir die Blüten mit einem Fadengerät aus.
Blüten ziehen Bienen an. Unsere eigenen oder die von befreundeten Imkern. In einigen Fahrgassen säen wir Einsaaten. Sie durchwurzeln den Boden, bieten Nützlingen Raum zum Leben und blühen für die Insekten. Und für unser Auge. Wunderschön.
In den neuen Apfelwiesen wird es Zeit, die ausgesuchten Jungbäume in die vorbereiteten Erdfurchen zu pflanzen. Bevor sie tiefe Wurzeln schlagen, lehnen sie sich an die Drähte, die wir zwischen die Säulen gespannt haben. Zwei Jahre lang wachsen sie, tragen nur wenige Früchte. Ab dem dritten Jahr dann beschenken sie uns reichlich mit unserem Lieblingsobst.
Von Blühbeginn bis Vollblüte. Eine Vielzahl an Blüten, hunderte, tausende, an jedem Apfelbaum. Wunderschön. Die schlechte Nachricht: Bleiben alle am Baum, kommt es zu einem Überbehang. Dann würden die Äpfel schlecht ausreifen und nicht die gewünschte Größe und Geschmacksausprägung entwickeln. Daher dünnen wir die Blüten mit einem Fadengerät aus.
Blüten ziehen Bienen an. Unsere eigenen oder die von befreundeten Imkern. In einigen Fahrgassen säen wir Einsaaten. Sie durchwurzeln den Boden, bieten Nützlingen Raum zum Leben und blühen für die Insekten. Und für unser Auge. Wunderschön.
In den neuen Apfelwiesen wird es Zeit, die ausgesuchten Jungbäume in die vorbereiteten Erdfurchen zu pflanzen. Bevor sie tiefe Wurzeln schlagen, lehnen sie sich an die Drähte, die wir zwischen die Säulen gespannt haben. Zwei Jahre lang wachsen sie, tragen nur wenige Früchte. Ab dem dritten Jahr dann beschenken sie uns reichlich mit unserem Lieblingsobst.
Mai
Der Schutz.
Ohne Pflanzenschutz hätten Blattläuse, Pilze und Schorf leichtes Spiel. Deshalb helfen wir auch in der Biowiese nach. Aber mit anderen Mitteln: Wir Bio-Bauern verzichten komplett auf Stoffe, die in der Natur nicht vorkommen, und verwenden nur natur-idente Pflanzenschutzmittel. Mit strikt vereinbarten Grenzwerten, die auch genauso strikt kontrolliert werden.
Jetzt ist auch die beste Zeit für die Bodenbearbeitung. Durch das Krümmeln wird der Baumstreifen gesäubert, der Boden gelockert und mit Sauerstoff angereichert. So bekommt der Apfelbaum mehr Nährstoffe, kann Wasser besser aufnehmen, die Früchte besser wachsen. Beim Mulchen bedecken wir den Boden rund um die Apfelbäume mit organischem Material. Meist ist es einfach der Grasschnitt selbst, aber auch Baumrinden, Stroh oder Kompost können ihren guten Dienst tun. So gelangen wertvolle Nährstoffe in den Boden, die zusätzliche Schicht schützt den Boden vor Austrocknung und unterdrückt das Wachstum von Unkraut.
Nach den „Eisheiligen“ bleiben die Nächte meist frostfrei. Jetzt sind die Äpfel sind in der Zellteilungsphase, bereiten sich auf das große Wachstum vor.
Ohne Pflanzenschutz hätten Blattläuse, Pilze und Schorf leichtes Spiel. Deshalb helfen wir auch in der Biowiese nach. Aber mit anderen Mitteln: Wir Bio-Bauern verzichten komplett auf Stoffe, die in der Natur nicht vorkommen, und verwenden nur natur-idente Pflanzenschutzmittel. Mit strikt vereinbarten Grenzwerten, die auch genauso strikt kontrolliert werden.
Jetzt ist auch die beste Zeit für die Bodenbearbeitung. Durch das Krümmeln wird der Baumstreifen gesäubert, der Boden gelockert und mit Sauerstoff angereichert. So bekommt der Apfelbaum mehr Nährstoffe, kann Wasser besser aufnehmen, die Früchte besser wachsen. Beim Mulchen bedecken wir den Boden rund um die Apfelbäume mit organischem Material. Meist ist es einfach der Grasschnitt selbst, aber auch Baumrinden, Stroh oder Kompost können ihren guten Dienst tun. So gelangen wertvolle Nährstoffe in den Boden, die zusätzliche Schicht schützt den Boden vor Austrocknung und unterdrückt das Wachstum von Unkraut.
Nach den „Eisheiligen“ bleiben die Nächte meist frostfrei. Jetzt sind die Äpfel sind in der Zellteilungsphase, bereiten sich auf das große Wachstum vor.
Juni
Die Auswahl.
Zupfen. Zupfen. Zupfen. Trotz der Blütenausdünnung im April hängen noch zu viele Früchte am Baum. Jetzt werden kleine, schlechter entwickelte, beschädigte oder überschüssige Früchte mit der Hand vom Ast gezupft. Mit scharfem Auge identifiziert und mit flinkem Daumen und Zeigefinger einfach abgetrennt. Sie machen Platz für die größeren, stärkeren Früchte, lassen dem Baum die volle Kraft um die Früchte am Baum zu nähren. Für ein ideales Wachstum, für eine optimale Färbung und für eine gute Ernte. Sie fallen einfach so zu Boden. Und gehen zurück in den Kreislauf der Natur.
Das Wetter befiehlt, wann die Hagelnetze geschlossen werden. Zum Schutz vor bösen Schauern, aber auch vor allzu viel Sonne.
Zupfen. Zupfen. Zupfen. Trotz der Blütenausdünnung im April hängen noch zu viele Früchte am Baum. Jetzt werden kleine, schlechter entwickelte, beschädigte oder überschüssige Früchte mit der Hand vom Ast gezupft. Mit scharfem Auge identifiziert und mit flinkem Daumen und Zeigefinger einfach abgetrennt. Sie machen Platz für die größeren, stärkeren Früchte, lassen dem Baum die volle Kraft um die Früchte am Baum zu nähren. Für ein ideales Wachstum, für eine optimale Färbung und für eine gute Ernte. Sie fallen einfach so zu Boden. Und gehen zurück in den Kreislauf der Natur.
Das Wetter befiehlt, wann die Hagelnetze geschlossen werden. Zum Schutz vor bösen Schauern, aber auch vor allzu viel Sonne.
Juli
Die Vorfreude.
Die Tropfbewässerung auf unseren Wiesen leistet in der Sommerhitze ganze Arbeit. Sie verschwendet kein Wasser, sondern setzt es gezielt ein. Wir denken schon einen Schritt weiter. Planen unsere Ernte. Kontaktieren unsere Erntehelfer. Von hier und aus aller Welt. Viele kennen wir seit Jahren, manche seit Jahrzehnten.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Während der Vegetationsperiode von April bis Oktober können jederzeit interne Kontrolleure und externe Auditoren an die Hoftüre klopfen. Sie werfen ihr kritisches Auge auf unser Betriebsheft, unsere Höfe, unsere Wiesen … und auch auf die Unterbringung unserer Erntehelfer. Gut so!
Die Tropfbewässerung auf unseren Wiesen leistet in der Sommerhitze ganze Arbeit. Sie verschwendet kein Wasser, sondern setzt es gezielt ein. Wir denken schon einen Schritt weiter. Planen unsere Ernte. Kontaktieren unsere Erntehelfer. Von hier und aus aller Welt. Viele kennen wir seit Jahren, manche seit Jahrzehnten.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Während der Vegetationsperiode von April bis Oktober können jederzeit interne Kontrolleure und externe Auditoren an die Hoftüre klopfen. Sie werfen ihr kritisches Auge auf unser Betriebsheft, unsere Höfe, unsere Wiesen … und auch auf die Unterbringung unserer Erntehelfer. Gut so!
August
Die Reife.
Der richtige Zeitpunkt der Ernte ist ausschlaggebend. Dann passt Geschmaksausbildung, Haltbarkeit und auch die Lagerfähigkeit. Höhenlage, Wetter und Sonneneinstrahlung beeinflussen die Reife und so sind pro Sorte zwischen zwei und fünf Pfückdurchgänge nötig. Stichproben unter anderem mit Stärkeabbautests helfen bei der Bestimmung des Reifegrads. Sie verraten uns die Erntetermine, definieren Erntefenster. Und geben die Info auch an unsere anderen Bauernkollegen weiter.
Und eigene Stichproben, verstärkt vor allem an Grenzen zu Wiesen mit integriertem Anbau sind es, die unsere Äpfel rückstandslos als „Bio“ auszeichnen. Frei von unzulässigen Pflanzenschutzmitteln, reine Natur.
Und dann: Erntezeit! Die ersten Frühsorten sind pflückreif. Leere Apfelkisten füllen sich, gut 300 Kilogramm Genuss. Richtig groß und schön reif. Apfel für Apfel, Hand für Hand. Einige der Äpfel brauchen noch etwas mehr Zeit. Wir kommen wieder.
Der richtige Zeitpunkt der Ernte ist ausschlaggebend. Dann passt Geschmaksausbildung, Haltbarkeit und auch die Lagerfähigkeit. Höhenlage, Wetter und Sonneneinstrahlung beeinflussen die Reife und so sind pro Sorte zwischen zwei und fünf Pfückdurchgänge nötig. Stichproben unter anderem mit Stärkeabbautests helfen bei der Bestimmung des Reifegrads. Sie verraten uns die Erntetermine, definieren Erntefenster. Und geben die Info auch an unsere anderen Bauernkollegen weiter.
Und eigene Stichproben, verstärkt vor allem an Grenzen zu Wiesen mit integriertem Anbau sind es, die unsere Äpfel rückstandslos als „Bio“ auszeichnen. Frei von unzulässigen Pflanzenschutzmitteln, reine Natur.
Und dann: Erntezeit! Die ersten Frühsorten sind pflückreif. Leere Apfelkisten füllen sich, gut 300 Kilogramm Genuss. Richtig groß und schön reif. Apfel für Apfel, Hand für Hand. Einige der Äpfel brauchen noch etwas mehr Zeit. Wir kommen wieder.
September
Die Früchte.
Viele unserer Apfelsorten sind längst eingebracht, andere haben jetzt ihren dritten, vierten Pflückdurchgang. Und einige bekommen erst im September ihre große Bühne. Wiese für Wiese, Baum für Baum, Apfel für Apfel sammeln wir per Hand die Früchte unseres Arbeitsjahres.
Kiste für Kiste bringt man sie in die Genossenschaft, wo sie eingelagert werden. Auch für die Sortiermaschine beginnt die Saison. Startschuss für ein tüchtiges Jahr. Sie wählt die Äpfel nach Größe, Gewicht und Qualität aus. Dabei werden sie gereinigt, gemessen, gewogen und gescannt. Und natürlich sortiert. Im Packraum wird dann jeder Apfel noch einmal sorgfältig geprüft, bevor er mit seinen Kollegen in der Verpackung landet. Apfel für Apfel, Kiste für Kiste. Palettenweise gruppiert und auf den Kühllastwagen verladen. Fahrt frei Richtung Obstregal.
Viele unserer Apfelsorten sind längst eingebracht, andere haben jetzt ihren dritten, vierten Pflückdurchgang. Und einige bekommen erst im September ihre große Bühne. Wiese für Wiese, Baum für Baum, Apfel für Apfel sammeln wir per Hand die Früchte unseres Arbeitsjahres.
Kiste für Kiste bringt man sie in die Genossenschaft, wo sie eingelagert werden. Auch für die Sortiermaschine beginnt die Saison. Startschuss für ein tüchtiges Jahr. Sie wählt die Äpfel nach Größe, Gewicht und Qualität aus. Dabei werden sie gereinigt, gemessen, gewogen und gescannt. Und natürlich sortiert. Im Packraum wird dann jeder Apfel noch einmal sorgfältig geprüft, bevor er mit seinen Kollegen in der Verpackung landet. Apfel für Apfel, Kiste für Kiste. Palettenweise gruppiert und auf den Kühllastwagen verladen. Fahrt frei Richtung Obstregal.
Oktober
Die Späten.
Jetzt ist die Erntezeit für unsere Spätsorten. Kiste für Kiste gesellen sie sich zu ihren Kollegen in die Genossenschaft, wo sie sortiert, verpackt und verladen werden. Äpfel, die nicht gleich verkauft werden, lagern wir in geschlossenen Kühlzellen, bis sie ihren Absatz finden. Ein spezielles Sauerstoff-Stickstoff-Gemisch versetzt sie in einen leichten Schönheitsschlaf, der sie langsamer atmen und weniger schnell nachreifen lässt. So bleiben sie frisch und knackig, auch über viele Monate hinweg.
Und dank unserer verschiedenen Sorten, ihrer guten Lagerfähigkeit und langen Haltbarkeit sind wir bunt und breit genug, um ein ganzes Jahr perfekt abzudecken.
Jetzt ist die Erntezeit für unsere Spätsorten. Kiste für Kiste gesellen sie sich zu ihren Kollegen in die Genossenschaft, wo sie sortiert, verpackt und verladen werden. Äpfel, die nicht gleich verkauft werden, lagern wir in geschlossenen Kühlzellen, bis sie ihren Absatz finden. Ein spezielles Sauerstoff-Stickstoff-Gemisch versetzt sie in einen leichten Schönheitsschlaf, der sie langsamer atmen und weniger schnell nachreifen lässt. So bleiben sie frisch und knackig, auch über viele Monate hinweg.
Und dank unserer verschiedenen Sorten, ihrer guten Lagerfähigkeit und langen Haltbarkeit sind wir bunt und breit genug, um ein ganzes Jahr perfekt abzudecken.
November
Die Letzten.
Die letzten Äpfel einer langen Erntesaison trennen sich von ihren Bäumen. Gleichzeitig ist es auch die Zeit, in der wir Bio-Bauern schon ans nächste Jahr denken. Welche Bäume sind noch gut, welche müssen ausgetauscht werden? Sorte und Alter der Bäume sind die wichtigsten Kriterien für diese Entscheidung. Dafür, Platz zu machen, für Neues. Erst werden die Äste mit der Baumschere abgeschnitten, die Motorsäge fällt die Stämme und mit dem Bagger werden die Wurzelstöcke entfernt. Die Äste, Stämme und Stöcke trocknen wir, nutzen sie als Brennholz für unsere Öfen. Freuen uns über die schöne Wärme in der Stube, wenn wir nach einem rauen Novembertag von der Arbeit zurück ins Haus kehren. Beispielsweise dann, wenn wir unsere Maschinen fürs Überwintern fit machen, sie reinigen, schmieren oder, wenn es sein muss, auch reparieren.
Die letzten Äpfel einer langen Erntesaison trennen sich von ihren Bäumen. Gleichzeitig ist es auch die Zeit, in der wir Bio-Bauern schon ans nächste Jahr denken. Welche Bäume sind noch gut, welche müssen ausgetauscht werden? Sorte und Alter der Bäume sind die wichtigsten Kriterien für diese Entscheidung. Dafür, Platz zu machen, für Neues. Erst werden die Äste mit der Baumschere abgeschnitten, die Motorsäge fällt die Stämme und mit dem Bagger werden die Wurzelstöcke entfernt. Die Äste, Stämme und Stöcke trocknen wir, nutzen sie als Brennholz für unsere Öfen. Freuen uns über die schöne Wärme in der Stube, wenn wir nach einem rauen Novembertag von der Arbeit zurück ins Haus kehren. Beispielsweise dann, wenn wir unsere Maschinen fürs Überwintern fit machen, sie reinigen, schmieren oder, wenn es sein muss, auch reparieren.
Dezember
Die Winterruhe.
Die Natur verabschiedet sich in die Winterruhe – und wir machen es ihr nach. Die ruhige Zeit nutzen wir für den Blick zurück, und genauso auch nach vorn. Neue Maschinen? Neue Schnitttechniken? Neues aus der Bio-Welt?
Einige von uns sind aber auch jetzt schon wieder in den Apfelwiesen. Mit dem Baumschnitt erleichtern sie die Pflanzen in ihrer Ruhephase und sorgen jetzt schon dafür, dass sie auch im neuen Jahr wieder richtig wachsen können. Auf ein gutes Neues!
Die Natur verabschiedet sich in die Winterruhe – und wir machen es ihr nach. Die ruhige Zeit nutzen wir für den Blick zurück, und genauso auch nach vorn. Neue Maschinen? Neue Schnitttechniken? Neues aus der Bio-Welt?
Einige von uns sind aber auch jetzt schon wieder in den Apfelwiesen. Mit dem Baumschnitt erleichtern sie die Pflanzen in ihrer Ruhephase und sorgen jetzt schon dafür, dass sie auch im neuen Jahr wieder richtig wachsen können. Auf ein gutes Neues!
Der Gala gehört zu den Klassikern im Südtiroler Apfelanbau. Als erster Apfel, der geerntet wird, leitet er die neue Apfelsaison ein und verführt mit seiner Süße.
Der Golden Delicious ist besonders bekannt für seine Vielseitigkeit in der Küche und seine lange Haltbarkeit. Von der Sonne geküsst, entwickeln manche von ihnen die charakteristische rote Backe.
Der grüne Klassiker Granny Smith zeichnet sich durch seinen erfrischend sauren Geschmack aus, der ihn von anderen Apfelsorten abhebt. Seine saure Note und knackige Textur machen ihn zu einer vielseitigen und lagerfähigen Frucht.
Für den Braeburn gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten, vom Rohverzehr bis zum Backen. Durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt verfärbt sich sein Fruchtfleisch beim Schneiden nur langsam.
Der Fuji ist die am häufigsten angebaute Apfelsorte der Welt und spricht allein deshalb schon für sich. Er bleibt zudem lange frisch und verführt mit seiner Süße.
Der Topaz ist die erste bedeutende schorfresistente Sorte im deutschen Sprachraum. Wer bei Äpfeln einen sauren Geschmack liebt, ist beim Topaz genau richtig: er weist eine spitze Säure auf.
Der Pinova zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Lagerfähigkeit und Haltbarkeit aus. Dank seiner robusten Schale und hohen Zuckergehalts ist er sehr lagerfähig, ohne dabei an Geschmack oder Qualität zu verlieren.
Sowohl die längliche Form mit fünf Höckern als auch die auffällige dunkelrote Farbe machen den Red Delicious zu einem wahren Hingucker. Seine knackige Textur und Vielseitigkeit in der Küche sind ein Grund für seine anhaltende Beliebtheit.
Die goldgelbe Farbe mit ihren typischen „Sommersprossen“ verleiht dem GoldRush® seinen Namen. Neben seinem Mix aus Süße und Säure besticht er durch sein feines Aroma, das sich in der Lagerung entwickelt.
Der robuste Natyra® beeindruckt nicht nur mit seiner natürlichen Schorfresistenz, sondern auch mit einer subtilen Mischung aus Frucht- und Zitrusaromen, die seinen Geschmack einzigartig machen.
Story® Inored ist knackig und saftig und überzeugt mit seiner intensiven Süße und seiner guten Lagerfähigkeit. Er liebt Südtirols mildes Klima, wo er sein intensives Rot am besten entwickelt.
Dank der Schorfresistenz ist Bonita für den Anbau von großem Interesse und ist für den biologischen Anbau bestens geeignet. Die lange Reifezeit sorgt für Fruchtqualität und intensives Aroma.
Der Gala gehört zu den Klassikern im Südtiroler Apfelanbau. Als erster Apfel, der geerntet wird, leitet er die neue Apfelsaison ein und verführt mit seiner Süße.
Der Golden Delicious ist besonders bekannt für seine Vielseitigkeit in der Küche und seine lange Haltbarkeit. Von der Sonne geküsst, entwickeln manche von ihnen die charakteristische rote Backe.
Der grüne Klassiker Granny Smith zeichnet sich durch seinen erfrischend sauren Geschmack aus, der ihn von anderen Apfelsorten abhebt. Seine saure Note und knackige Textur machen ihn zu einer vielseitigen und lagerfähigen Frucht.
Für den Braeburn gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten, vom Rohverzehr bis zum Backen. Durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt verfärbt sich sein Fruchtfleisch beim Schneiden nur langsam.
Der Fuji ist die am häufigsten angebaute Apfelsorte der Welt und spricht allein deshalb schon für sich. Er bleibt zudem lange frisch und verführt mit seiner Süße.
Der Topaz ist die erste bedeutende schorfresistente Sorte im deutschen Sprachraum. Wer bei Äpfeln einen sauren Geschmack liebt, ist beim Topaz genau richtig: er weist eine spitze Säure auf.
Der Pinova zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Lagerfähigkeit und Haltbarkeit aus. Dank seiner robusten Schale und hohen Zuckergehalts ist er sehr lagerfähig, ohne dabei an Geschmack oder Qualität zu verlieren.
Sowohl die längliche Form mit fünf Höckern als auch die auffällige dunkelrote Farbe machen den Red Delicious zu einem wahren Hingucker. Seine knackige Textur und Vielseitigkeit in der Küche sind ein Grund für seine anhaltende Beliebtheit.
Die goldgelbe Farbe mit ihren typischen „Sommersprossen“ verleiht dem GoldRush® seinen Namen. Neben seinem Mix aus Süße und Säure besticht er durch sein feines Aroma, das sich in der Lagerung entwickelt.
Der robuste Natyra® beeindruckt nicht nur mit seiner natürlichen Schorfresistenz, sondern auch mit einer subtilen Mischung aus Frucht- und Zitrusaromen, die seinen Geschmack einzigartig machen.
Story® Inored ist knackig und saftig und überzeugt mit seiner intensiven Süße und seiner guten Lagerfähigkeit. Er liebt Südtirols mildes Klima, wo er sein intensives Rot am besten entwickelt.
Dank der Schorfresistenz ist Bonita für den Anbau von großem Interesse und ist für den biologischen Anbau bestens geeignet. Die lange Reifezeit sorgt für Fruchtqualität und intensives Aroma.
300 Sonnentage im Jahr. Mildes Klima. Klares Wasser. Reine Luft. Nährstoffreiche Böden. Nirgendwo sonst in Europa fühlen sich Äpfel so wohl wie in Südtirol.
Die Frage nach dem „gesunden Leben“ hat man sich auch für den Apfelanbau gestellt und so war der Gedanke „bio“ nicht mehr weit entfernt. Man hat sich in die Augen geschaut und gesagt, irgendwann sicher.
Scharen von Leuten um sich rum braucht er nicht, zumindest nicht beim Arbeiten. Nicht ungern ist er allein in den Wiesen, mit sich und seinen Gedanken. Und doch ist er weit offener, als man nach diesen ersten Zeilen vielleicht meinen mag.