Verpackung ist für uns ein wichtiges Thema. Der Apfel wird aufgrund der Verpackung und des Labels, die kleinen gebrandeten Aufkleber auf dem Apfel, unterscheidbar von anderen. Außerdem muss in vielen Ländern im Geschäft per Gesetz Bioware von konventioneller Ware getrennt sein– um nicht vertauscht werden zu können. Das macht eine Verpackung unvermeidbar. Wir als Bio-Genossenschaft haben einen hohen Anspruch an uns, der Natur so wenig wie möglich zu schaden. Deshalb sind wir immer hellhörig, wenn es um neue, nachhaltige Verpackungslösungen geht. Plastik wollen wir so oft wie möglich vermeiden. Deshalb packen wir unsere Äpfel seit kurzem in einen heimkompostierbaren Beutel aus Zuckerrohr, Distel-, Sonnenblumenöl und synthetischen Biopolymeren. Letzteres sind Kunststoffe, deren Moleküle sich ohne Rückstände auflösen. Die transparenten Beutel, die wie Plastik aussehen, sind zertifiziert und gentechnikfrei. Sie bauen sich auch bei niedrigen Temperaturen im Heimkompost vollständig ab und nicht nur bei kontrollierten Bedingungen, wie es bei der Industriekompostierung der Fall ist. Und das wichtigste: Sie lassen kein Mikroplastik zurück. Auch die Farben, mit denen der Beutel bedruckt ist, bauen sich in derselben Zeit ab.

Was uns noch beschäftigt, sind die unterschiedlichen Richtlinien der Länder und sogar Gemeinden, was die Kompostierung anbelangt. So kann der heimkompostierbare Beutel nicht in allen Ländern im Kompost entsorgt werden. Trotzdem sind wir überzeugt, mit dem heimkompostierbaren Beutel auf dem richtigen Weg zu sein – denn sollte ein Beutel in der Natur landen, zersetzt er sich. Damit haben unsere Kunden nach der Verpackung aus Graspapier, eine weitere Verpackung zur Auswahl, die aus einem einzigen Material besteht und unserem Anspruch entspricht.