Regionalität wird für die Konsumenten in Deutschland immer wichtiger. Gerade im Obst- und Gemüsebereich, und umso mehr bei den Bio-Käufern. Gleichzeitig steigt der Anbau von Bio-Äpfeln in Deutschland stetig, sogar mehr als die Nachfrage. 2012 wurden circa 30.000 Tonnen Bio-Äpfel geerntet, 2016 bereits 55.000 Tonnen und 2018 75.000 Tonnen. Dadurch wird der deutsche Markt mehr zum Selbstversorger und folgerichtig werden weniger Bio-Äpfel importiert.

Was bedeutet das für uns?

In der Vergangenheit war Deutschland unser Hauptmarkt, 2012 verkauften wir 40% unserer Tafelware dorthin. In letzter Zeit hat sich das verschoben, 2016 waren es 25% und 2018 20%. Langfristig werden wir dadurch auch unser Sortiment anpassen müssen, da allen voran Braeburn und Topaz ihren zentralen Markt teilweise verlieren.

Das heißt nicht, dass wir den deutschen Markt aufgeben. Wir werden mit unseren Kunden weiter zusammenarbeiten und auch neue Partner suchen. Um einen Preisverfall vorzubeugen, haben wir uns frühzeitig in anderen Märkten besser aufgestellt. Folgerichtig beliefern wir mit 30 Ländern mehrere als noch vor einigen Jahren.